Kindheits-Flashback, aber in vegan: Erdbeerkuchen

Wow. Zeit ist wieder mal verflogen. Ich bin so in den Anfängen meiner Selbstständigkeit und ersten Aufträgen gefangen, dass ich kaum dazu komme anderes zu tun, wie diesen Blog pflegen, auf Insta posten oder mal wieder was in der Wohnung zu schaffen… nun gut. Ist halt so. Struktur kommt bestimmt bald von alleine…lol

Erdbeerkuchen ist einfach so das Kindheitsding für mich. Erdbeerkuchen war immer der Kuchen für meinen Geburtstag im Juni und den meines Bruders im Juli auch. Das war mir so aber nicht bewusst, bis ich letztes Wochenende diesen Kuchen machte (wollte die „Backfeste Puddingcreme“ ausprobieren und durch Zufall auf Erdbeerkuchen gekommen) und die ersten Bissen im Mund hatte. Das war wie ein Flashback! Wusste ich bis dahin nicht, gut zu wissen.

Rezept ganz easy, weil Biskuitteig für ne große Springform! Zutaten:

  • 400g helles Mehl
  • 280g Zucker
  • 440ml Sprudelwasser oder sonst auch Milchalternative
  • 100ml Rapsöl
  • 2 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 1 Vanillezucker

Dann die Füllung und der Belag:

  • 2 Schalen Erdbeeren
  • Backfeste Puddingcreme oder einfach normaler Vanillepudding
  • 1 Packung Sahnesteif (gern alles von Biovegan)
  • 1 Tortenguss klar oder rot, ist völlig egal
  • wenn du magst: vegane Sahne! (z.B. die von Schlagfix)

Geht los:

Ofen auf 180 Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten des Biskuitteigs zusammenbringen und dann mit dem Rest vermengen. Schlag wenn du Sprudelwasser verwendet hast lieber nur kurz auf, sonst machst du die Blasen und somit den Fluff kaputt. Große Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten, Teig rein und ab in den Ofen für etwa 30 Minuten (Stäbchentest machen).

Danach komplett abkühlen lassen, aber in der Zwischenzeit den Pudding vorbereiten und die Erdbeeren waschen und schneiden.

Den Kuchen aus der Form lösen, halbieren und wieder den Springform-Ring umlegen (Stabilität), dann auf die untere Hälfte die komplette Puddingcreme verteilen und mit Erdbeeren bedecken. Obere Hälfte wieder auflegen und sanft andrücken. Dann die Packung Sahnesteif auf der oberen Hälfte verstreuen – das hilft dass die Erdbeeren nicht so durchmatschen. im Anschluss die Erdbeeren wild oder in einem schönen Muster auf der oberen Hälfte verteilen und den Tortenguss nach Packungsanleitung einsetzen. Optional: Sahne schlagen.

Schön fein anrichten und nicht zu viel auf einmal essen!

Schoko Erdnuss Paranuss Cookies 🌱🍪

Ich hatte nur noch Paranüsse da 😅 muss mal wieder Großeinkauf machen und Nüsse auf Stock kaufen. Heute werde ich auch gar nicht großartig rumlabern, was meine Motivation war die zu machen, wer mich dazu inspiriert hat, wie sinnvoll Paranüsse für deine Selenversorgung ist und yatta, yatta, yatta, was sonst noch. Also wer Bock hat:

  • 4EL Alsan, geschmolzen
  • 4EL Erdnussmus
  • 1EL Leinsamen, geschrotet
  • 150g Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Haferflocken, gemahlen
  • 150g Weizenvollkornmehl
  • 30g Kakao, Fairtrade wäre cool
  • 80g Schokodrops
  • Handvoll Nüsse nach Wahl

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Leinsamen in 3EL Wasser einrühren und beiseite stellen. Alsan und Erdnussmus vermengen, trockene Zutaten miteinander vermengen. Leinsamen-Ei zur Alsan-Erdnussmus-Mischung und den Zucker dazugeben. Trockene Zutaten auch dazu und alles zu einem Teig.
16 kleine Kekse oder 12 größere formen und auf dem Backblech Platz lassen. 20 Minuten im Ofen lassen und beim Rausholen nicht zu gierig sein 😅

Was sind eigentlich Petit Fours?

Vegane Petit Fours. Das war die Frage, die ich mir stellte, als der Verlobte einer guten Freundin mir erzählte, dass sie diese für ihren Geburtstag würde haben wollen. Ich musste das erstmal ecosian und bin dann auf mehreren Blogs gelandet, sodass ich einen Eindruck gewinnen konnte. Die Antwort ist: kleine Küchlein. Mir sind auch tatsächlich nur Rezepte mit Marmelade und Marzipan begegnet, was mich irgendwie stark an Dominosteine erinnert. #allveganeverything

Vegane Schoko Petit Fours

Eigentlich ganz einfach und ziemlich cool sogar: Mini-Kuchen! Man hat also letztlich klassischen Biskuit-Teig und dazwischen dann halt Lagen aus Marmelade o.ä., obendrauf dann eine Marzipandecke und da drauf sogar nochmal einen Guss oder eine Ganache. C’est ça!

Es ist in der Theorie ne ganz einfache Kiste, aber praktisch hab ich an diesem ersten Versuch über 4h rumgebastelt – mit Fotos machen nochmal länger! – aber cool ist, dass man wirklich unglaublich kreativ sein kann, coole Geschmäcker kombinieren kann und das ganze OHNE eine Riesentorte zu backen! Es sind halt nur kleine Küchlein.

Vegane Zitronen Petit Fours

Ich hab für die Fotos zwei verschiedene Teige und zwei verschiedene Füllungen gemacht. Die hellen waren mit in jeder Schicht mit Zitronensaft bestrichen und Aprikosenmarmelade, sowie Puderzucker-Zitronensaft-Guss. Die dunklen Küchlein waren mit Kirschmarmeladenfüllung und einer Zartbitterkuvertüre-Kokosöl-Sojasahne-Ganache. You get the idea! Hier kannst du halt selber auch noch viel kreativer werden und die Füllung sogar gänzlich austauschen. Aber der Einfachheit halber erkläre ich mal die Schoko-Küchlein.

Für 24-30 Stück der Schoko-Küchlein brauchst du:

  • 450g Weizenmehl, 550 hat geklappt bei mir, sonst 405er
  • 200g Zucker
  • 60g Kakaopulver
  • 20g Sojamehl (oder Ei-Ersatz)
  • 100ml neutrales Öl, z.B.
  • 1 Päckchen Packpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Prise Natron
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200ml Sojamilch (o.ä.)
  • 220ml Sprudelwasser
  • 100g Marmelade nach Wahl (ich finde zu Schoko auch Himbeere ganz toll)
  • 2 Packungen (á 200g Marzipan)
  • bisschen Puderzucker
  • 100g Zartbitterschoki (Achtung! Nicht jede ist vegan!)
  • 30g Kokosöl
  • 50ml Sojasahne
  1. Den Backofen – wie immer – auf 180 Grad vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die trockenen Zutaten der oberen Liste miteinander vermengen und dann das Öl und die Sojamilch dazu geben. Sollte ein glatter, flüssiger Teig sein, den du auch von anderen Kuchen her kennst.
  3. Den Teig gleichmäßig auf beide Backbleche verteilen und bei 180 Grad für etwa 15 Minuten in den Ofen. (Jeder Ofen ist anders. Unser braucht deutlich länger) Die Ecken sollten leicht bräunlich sein.
  4. Lass die beiden Teigbleche vollständig auskühlen und arbeite erst dann weiter.
  5. Schneide nun die Kanten ab, sodass du saubere Ränder erhältst viertel deinen Teig. Es sollten sich vier gleichgroße Kacheln ergeben, die du dann nach und nach aufeinanderlegen wirst.
  6. Bestreiche die unterste Kachel mit 2-3 EL der Marmelade und lege dann die nächste Platte drauf. Das Spiel von vorne, siehe Bilder, bis du vier Platten aufeinander hast.
  7. Knete nun die erste Packung Marzipan durch und rolle sie auf ein wenig Puderzucker aus, sodass sie nicht auf deiner Arbeitsfläche kleben bleibt. Rolle sie auf die Größe deiner „Torte“ aus. Du kannst hier entweder die gleiche Größe nehmen, die auch die Kacheln hatten, um einfach ein sauberes Ergebnis zu bekommen oder es wie ich – siehe Fotos – machen und die Marzipandecke ein wenig großzügiger ausrollen, sodass du die vier Außenränder noch mit umschließt.
  8. Beschwere diese nun mit einem Teller und stelle das ganze zum festwerden in den Kühlschrank.
  9. Bereite in der Zwischenzeit das zweite Blech in der gleichen Weise vor, bzw. du kannst hier natürlich auch die Marmelade wechseln, wenn du magst.
  10. Während die Schichten deiner zwei „Torten“ sich aneinander gewöhnen kannst du dich schon mal an die Ganache machen.
  11. Im Wasserbad: Kuvertüre und Kokosöl schmelzen und dann die Sojasahne unterrühren.
  12. Schneide nun 3x3cm große Küchlein und mach ein wenig Platz zwischen diesen, dass die Ganache nicht wieder alle miteinander verbindet.
  13. Verteile nun die Ganache über die Küchlein, auch gern – je nachdem wie geduldig und geschickt du bist – an den Seiten. Garnieren kannst du, wenn du magst, auch noch.
  14. Violá! Wenn du nicht alle schaffen solltest, kannst du die auch easy einfrieren! Guten!

Die Marmelade auf den einzelnen Kacheln verteilen…
Schicht um Schicht
Marzipan Decke ausrollen
Umschließen und schneiden
Und so sehen Fuck-Ups aus