Veganes Schoko Bananabread – jetzt also doch?

Ich backe zwar immer mal wieder Schoko Bananabread, aber ich denke, dass wir alle spätestens seit dem ersten Lockdown ein Rezept dazu in der Tasche haben und ich nun kein weiteres posten werde.

Ne, viel mehr geht es heute um Food Fotografie und darum, dass ich nach 3 Jahren, die ich die Nikon jetzt habe endlich mal loslegen sollte, sie richtig zu verstehen. Ich habe mich also vor ein paar Tagen sehr intensiv mit den Themen Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert beschäftigt, mir Artikel durchgelesen, Blogbeiträge und YouTube Tutorials angesehen. Dann hab ich drauf los geshootet und erneut zum Thema Lightroom und Bildbearbeitung recherchiert. So vergingen einige Stunden seit letzter Woche Freitag (heute ist Mittwoch). Und ich habe in den wenigen Stunden derartig viel dazu gelernt, wie in den letzten 3 Jahren nicht. Ich bilde mir sogar ein Fotos und die Intention des Fotografen interpretieren und verstehen zu können, da Licht, Komposition, Styling, Farben und Bearbeitung alle ihre eigene Sprache sprechen…. es ist eine faszinierende (neue) Welt für mich und ich mach jetzt meine ersten kleinen Schritte in Richtung Professionalisierung, ok? Ok.

Hoffentlich schaue ich in 6 Monaten auf dieses Foto und denke mir: was sollte das denn? Fortschritt, baby.

Banana Scones – cause bananabread is so 1st lockdown

Japp, ich bin tatsächlich schon 1-2 Lockdowns weiter und hab das ich-verbacke-alte-Bananen-game schon auf die nächste Ebene gebracht. Ein gewisser Stolz – ob meines Mutes und Vision – schwingt hier schon mit. Darf halt kein Brite das Ergebnis sehen, weil ich vermutlich wegen Verunglimpfung eines Nationalgebäckes ne Schelle kassieren könnte. Kann passieren.

vegan banana scones

Gut. Scones hatte ich vor Monaten mal gemacht und mir eingebildet sie auch mit Bananen gemacht zu haben, hatte das Rezept aber nicht mehr gefunden und musste improvisieren. Wie immer.

Das Ergebnis fand ich persönlich ausbaufähig, aber mein gefräßiger Freund und unsere lieben Mädels von nebenan mochten sie auch sehr gern, also scheint mein Urteil vorschnell gewesen zu sein und ich teile nun doch das Rezept. Ich persönlich fand sie ein wenig langweilig, aber urteilt bitte selbst.

Für 8 große Scones oder 16 kleine brauchst du:

  • 350g reife, zermanschte Bananen (nimm gern Fairtrade, danke)
  • 450g Weizenmehl, 550er
  • 75g Rohrzucker
  • 120g Alsan, geschmolzen
  • 1 TL Salz
  • 7g Backpulver
  • Prise Natron
  • 1,5 EL Zimt
  • Prise Muskat
  • 110 ml Soja- oder ähnliche Pflanzen-Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100g Walnüsse oder/und Schokodrops
  • ein wenig Sojamilch zum Bestreichen und ein wenig Zucker zum Bestreuen

Wie immer: Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die trockenen Zutaten miteinander vermengen, die nassen Zutaten dazu und entweder via Handrührgerät oder Küchenmaschine vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Nun auch die Walnüsse und/oder Schokodrops dazugeben. Der Teig sollte nicht zu dolle an deinen Händen kleben bleiben, nicht zu flüssig sein und sich schön ziehen lassen. Gib zur Not noch ein wenig mehr Mehl dazu. Forme den Teig nun zu einer Art rundem Laib.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Laib mittig platzieren. Diesen dann in acht gleichgroße Scones teilen (siehe Foto unten)*, ein wenig voneinander rücken und mit Sojamilch bestreichen, dann ein wenig Zucker drüber rieseln lassen. Ab in den Ofen. 20-25 Minuten hat es bei mir im Ofen gedauert, normale Ofen brauchen vermutlich deutlich kürzer (12-16 Minuten). Scones sollten leicht bräunlich sein. Guten!

* wenn du die Scones lieber kleiner magst, dann Teile den Teig in zwei Teile und dann in acht große Teile, so erhältst du 16 kleinere Scones. Passe dann aber auch die Backzeit an.