Lisas Linsenmatsch

Im Englischen hätte man das hier einfacher und könnte meinen Linsenmatsch einfach als „spread“ bezeichnen. Im Deutschen hingegen finde ich jetzt kein passendes Äquivalent, also eine Stufe extremer: Matsch.

Das schöne an diesem Linsenmatsch ist neben seiner gesundheitlichen benefits, seine Vielfältigkeit: ob im Wrap, zusammen mit anderen tollen Zutaten in einer Bowl, als Dip oder als Brotaufstrich. Er passt zu allem. Und seine Zubereitung ist einfach, günstig und schnell. Ich liebe Linsen!

  • 1 Zwiebel, kleingeschnitten
  • optional: 1 Knoblauchzehe, kleingeschnitten
  • bissl Öl
  • 100g rote oder gelbe (geschälte) Linsen, gewaschen
  • 150-200ml Wasser, je nachdem wie du die Konsistenz magst
  • Salz, Kräuter, Gewürze, wie Ingwer, Majoran, Kümmel, Fenchel oder Thymian, Kurkuma für die Farbe

Die Zwiebel und den Knoblauch zusammen anbraten (2-3 Min reicht), dann die Linsen draufkippen und direkt das Wasser hinterher. Die Gewürze dazugeben und das Ganze 10-15 Minuten köcheln lassen.
Wenn zu zu viel gemacht hast: in ausgekochten Gläsern im Kühlschrank hält sich der Linsenmatsch etwa 3-4 Tage. 🌱

Walnuss Spinat Pesto

Pesto geht schnell, einfach, im Vergleich zu gekauften ist es sehr günstig und passt zu so viel mehr als bloß Pasta. Wenn man mal drüber nachdenkt, dann fallen einem sehr viele Verwendungsmöglichkeiten für frische Kräuter ein, nicht? Zum Würzen von Suppen, Saucen, Salaten, etc. als Brotaufstrich und und und. Insofern steht bei uns immer ein Glas „Pesto“ neben dem Cashew „Käse“ im Kühlschrank.

Klang gerade fast wie ein Verkaufsgespräch. Man, man. Old habits die hard. Hahaha! Noch viel besser: einmal Kristen Wiig in der Verkäuferrolle vorstellen! Großartig…

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So, nun. Für 2-3 Gläser brauchen wir:

  • 150g Walnüsse
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 200g Spinat, gewaschen und geputzten Frischen oder aufgetauten TK
  • 250-300ml hochwertigeres Olivenöl
  • 1 TL Salz

Optional:

  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1-2EL Hefeflocken
  1. Die Walnüsse und die Sonnenblumenkerne im Ofen oder in einer Pfanne anrösten, auskühlen lassen und dann in die Küchenmaschine geben und kleinhäkseln.
  2. Alle restlichen Zutaten dazu geben und ebenfalls kleinhäkseln.
  3. Abschmecken.
  4. NOMNOMNOM!
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Süßkartoffel Nacho „Käse“

Ich mag gar keine Süßkartoffel. Die vegane Gemeinde scheint allerdings ohne gar nicht mehr auszukommen, ähnlich dem Chiasamen- und Avocado-Hype. Ich mag Süßkartoffeln aber einfach nicht, finde sie sogar ganz furchtbar. Nun aber zur Wendung: verarbeitet mit anderen Zutaten rückt der Geschmack der Süßkartoffel so sehr in den Hintergrund, dass man (ich) sie gut verarbeiten kann. Als erstes hatte ich das bei einer Füllung für einen Kuchen versucht, das hat ganz toll funktioniert. Eine großartige Füllung; ohne, dass sie zu mächtig war oder der Süßkartoffelgeschmack überhaupt rauskam. Daumen hoch. Nun habe ich auf mehreren veganen Blogs schon davon gelesen, dass man sie auch statt Cashews für veganen Käse nutzen kann und habe es gestern ausprobiert. Ich muss sagen, auch dafür: Daumen hoch! Der Geschmack ergibt sich hauptsächlich durch die Hefeflocken, die Sojasauce und den Knoblauch. Süßkartoffel schmecke ich -zum Glück- nicht mehr raus. Yeah.

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Nachmachen ist es unbedingt wert! Besonders gut passt der Dip zu Nachos, wobei ich aus Versehen sehr viel gemacht habe (für mich allein) und diesen Nacho „Käse“ nun auch regulär als Paste aufs Brot esse. Mit AVOCADO! XD

Für 4-6 Portionen brauchen wir:

  • 2 kleine Süßkartoffeln (etwa 400g), geschält, gewürfelt
  • 100ml Kokosmilch
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Zitronen- oder Limettensaft
  • 1 EL helle Misopaste
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL bzw. n.B. Salz
  • n.B. Chiliflocken oder Tabasco
  1. Die Süßkartoffeln kochen und auskühlen lassen.
  2. Sämtliche Zutaten in der Küchenmaschine kleinhäkseln und dabei immer mal wieder ungehäkselte Reste vom Rand der Maschine runterschieben.
  3. Abschmecken.
  4. NOMNOMNOM!
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