Vegane Schoko Schnecken

Für das heutige Experiment habe ich meinen Schoko Babka in die Form von Zimtschnecken gebracht. Den Babka, Hefezopf, mache ich zu besonderen Gelegenheiten immer mal wieder und meistens mit einer schokoladigen Füllung und ein paar Nüssen. Da ich neulich Zimtschnecken gemacht hatte und die Teige und Füllungen sich sehr ähneln, kam mir die Idee den Babka in diese Form zu bringen: das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist eine nette Abwechslung zum Original.

Immer nur Salat… Vegan Couscous Bowl

Wenn Kartoffelsalat als Salat gilt, dann ist nach meinem Verständnis nahezu alles erlaubt, oder? Also gilt es auch als Salat, wenn man Getreide oder auch Pseudogetreide (Amaranth, Buchweizen, Quinoa) zusammen mit Gemüse serviert. Sollte als Salat gelten.

Im heutigen Beispiel präsentiere ich #lazyveganfood – das trotzdem gesund ist – und zwar Vollkorn-Couscous mit Lupinenschrot, Zwiebeln, getrockneten Tomaten, Kohlrabi Blättern, Gurke, Paprika und Kürbiskernen. Da haste das ein ausgewogenes Nährstoffprofil, wobei Hülsenfrüchte in der heutigen Version fehlten. Grundsätzlich mache ich das Essen aber recht oft, auch mit anderen Getreiden, da man so komplexe Carbs integrieren kann und mit diesen direkt Eisen und Zink. Dazu einfach Salatzutaten, bissl Zitronensaft und n Schuss Leinöl dran – fertig! Vollwertiges veganes Essen, für daheim und zum Mitnehmen!

Nachmachen lohnt sich, denn günstiger, schneller, frischer und einfacher als das wird es nicht!

vegan & gesund unterwegs

Was sind eigentlich Petit Fours?

Vegane Petit Fours. Das war die Frage, die ich mir stellte, als der Verlobte einer guten Freundin mir erzählte, dass sie diese für ihren Geburtstag würde haben wollen. Ich musste das erstmal ecosian und bin dann auf mehreren Blogs gelandet, sodass ich einen Eindruck gewinnen konnte. Die Antwort ist: kleine Küchlein. Mir sind auch tatsächlich nur Rezepte mit Marmelade und Marzipan begegnet, was mich irgendwie stark an Dominosteine erinnert. #allveganeverything

Vegane Schoko Petit Fours

Eigentlich ganz einfach und ziemlich cool sogar: Mini-Kuchen! Man hat also letztlich klassischen Biskuit-Teig und dazwischen dann halt Lagen aus Marmelade o.ä., obendrauf dann eine Marzipandecke und da drauf sogar nochmal einen Guss oder eine Ganache. C’est ça!

Es ist in der Theorie ne ganz einfache Kiste, aber praktisch hab ich an diesem ersten Versuch über 4h rumgebastelt – mit Fotos machen nochmal länger! – aber cool ist, dass man wirklich unglaublich kreativ sein kann, coole Geschmäcker kombinieren kann und das ganze OHNE eine Riesentorte zu backen! Es sind halt nur kleine Küchlein.

Vegane Zitronen Petit Fours

Ich hab für die Fotos zwei verschiedene Teige und zwei verschiedene Füllungen gemacht. Die hellen waren mit in jeder Schicht mit Zitronensaft bestrichen und Aprikosenmarmelade, sowie Puderzucker-Zitronensaft-Guss. Die dunklen Küchlein waren mit Kirschmarmeladenfüllung und einer Zartbitterkuvertüre-Kokosöl-Sojasahne-Ganache. You get the idea! Hier kannst du halt selber auch noch viel kreativer werden und die Füllung sogar gänzlich austauschen. Aber der Einfachheit halber erkläre ich mal die Schoko-Küchlein.

Für 24-30 Stück der Schoko-Küchlein brauchst du:

  • 450g Weizenmehl, 550 hat geklappt bei mir, sonst 405er
  • 200g Zucker
  • 60g Kakaopulver
  • 20g Sojamehl (oder Ei-Ersatz)
  • 100ml neutrales Öl, z.B.
  • 1 Päckchen Packpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Prise Natron
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200ml Sojamilch (o.ä.)
  • 220ml Sprudelwasser
  • 100g Marmelade nach Wahl (ich finde zu Schoko auch Himbeere ganz toll)
  • 2 Packungen (á 200g Marzipan)
  • bisschen Puderzucker
  • 100g Zartbitterschoki (Achtung! Nicht jede ist vegan!)
  • 30g Kokosöl
  • 50ml Sojasahne
  1. Den Backofen – wie immer – auf 180 Grad vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die trockenen Zutaten der oberen Liste miteinander vermengen und dann das Öl und die Sojamilch dazu geben. Sollte ein glatter, flüssiger Teig sein, den du auch von anderen Kuchen her kennst.
  3. Den Teig gleichmäßig auf beide Backbleche verteilen und bei 180 Grad für etwa 15 Minuten in den Ofen. (Jeder Ofen ist anders. Unser braucht deutlich länger) Die Ecken sollten leicht bräunlich sein.
  4. Lass die beiden Teigbleche vollständig auskühlen und arbeite erst dann weiter.
  5. Schneide nun die Kanten ab, sodass du saubere Ränder erhältst viertel deinen Teig. Es sollten sich vier gleichgroße Kacheln ergeben, die du dann nach und nach aufeinanderlegen wirst.
  6. Bestreiche die unterste Kachel mit 2-3 EL der Marmelade und lege dann die nächste Platte drauf. Das Spiel von vorne, siehe Bilder, bis du vier Platten aufeinander hast.
  7. Knete nun die erste Packung Marzipan durch und rolle sie auf ein wenig Puderzucker aus, sodass sie nicht auf deiner Arbeitsfläche kleben bleibt. Rolle sie auf die Größe deiner „Torte“ aus. Du kannst hier entweder die gleiche Größe nehmen, die auch die Kacheln hatten, um einfach ein sauberes Ergebnis zu bekommen oder es wie ich – siehe Fotos – machen und die Marzipandecke ein wenig großzügiger ausrollen, sodass du die vier Außenränder noch mit umschließt.
  8. Beschwere diese nun mit einem Teller und stelle das ganze zum festwerden in den Kühlschrank.
  9. Bereite in der Zwischenzeit das zweite Blech in der gleichen Weise vor, bzw. du kannst hier natürlich auch die Marmelade wechseln, wenn du magst.
  10. Während die Schichten deiner zwei „Torten“ sich aneinander gewöhnen kannst du dich schon mal an die Ganache machen.
  11. Im Wasserbad: Kuvertüre und Kokosöl schmelzen und dann die Sojasahne unterrühren.
  12. Schneide nun 3x3cm große Küchlein und mach ein wenig Platz zwischen diesen, dass die Ganache nicht wieder alle miteinander verbindet.
  13. Verteile nun die Ganache über die Küchlein, auch gern – je nachdem wie geduldig und geschickt du bist – an den Seiten. Garnieren kannst du, wenn du magst, auch noch.
  14. Violá! Wenn du nicht alle schaffen solltest, kannst du die auch easy einfrieren! Guten!

Die Marmelade auf den einzelnen Kacheln verteilen…
Schicht um Schicht
Marzipan Decke ausrollen
Umschließen und schneiden
Und so sehen Fuck-Ups aus